Weihrauchtext
Weihrauchtext

Sinnesrausch oder Gotteserlebnis

Weihrauch als Droge?

In der folgenden Literaturrecherche geht es primär um die pharmakologischen und toxikologischen Wirkungen des kirchlichen Weihrauchs als Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion.

 

1. Zur Aktualität des Themas

Auf der Suche nach Publikationen über menschliche Erlebnisse, welche die Attribute „göttlich, himmlisch, religiös“ zugeschrieben erhalten – oder in zeitgemäßer Terminologie „den Mega-Kick“, wird man bereits im Internet recht fündig. In den Ergebnissen der Suchmaschinen (etwa für Bücher und Zeitschriften bzw. Zeitungen) kann man das deutlich gestiegene Interesse in den letzten 15 Jahren erkennen. „Wie erlebe ich das Absolute“, „wie kann ich meine Erlebnisfähigkeit steigern“, „wie kann das Erlebnis des Absoluten vermittelt werden“ – in diese Rubriken lassen sich viele Veröffentlichungen einordnen. Nicht nur in der esoterischen Literatur werden diese Gedanken verfolgt, auch die Freizeit-Wirtschaft, die Werbepsychologie, die Medienindustrie, die Gastronomie, die Medizin und nicht zuletzt die (Religions-)Pädagogik verfolgen diese Fragen; z.B. im Begriff „Ganzheitlichkeit“. In diesem Trend einer „Erlebnisgesellschaft“ [1] nimmt es nicht Wunder, wenn Elemente religiöser Liturgie (oder religiösen Ursprungs) in private Lebensstile einfließen: so etwa meditative Bewegungen (speziell aus Asien), alternative Ernährungs- und (Selbst-) Heilmethoden (z.B. aus Tibet, aus dem Schamanismus) und die Verbreitung einer duftreichen Atmosphäre – beispielsweise mit Kerzen, ätherischen Ölen und Räucherwerk. Der weltanschauliche Hintergrund dieser Praktiken wird in den Publikationen teilweise erkannt, respektiert, ja sogar anempfohlen, teilweise ignoriert und dem ursprünglichen Zusammenhang entrissen, vom „Publikum“ auch zeitweise angenommen, quasi in einem „weltanschaulichen Eintopf mitverarbeitet“.

In all diesem Geschehen liegen Chancen und Gefahren, Erkenntnisse und Täuschungen sowohl auf der Seite der „Erlebnishungrigen“ als auch auf der Seite ihrer „Analysierer/innen“. Vor diesem Hintergrund wird auch nach der Rolle der kirchlichen Verkündigung und Liturgie gefragt: vor 8 Jahren sorgte in Österreich eine Verdächtigung des kirchlichen Weihrauchs – er sei ein Suchtmittel – für kurze Aufregung (in der Zeitschrift „Wiener“, siehe unten in Punkt 2.3). Manche wissenschaftliche Untersuchung wurde zitiert oder nahm sich dieses Themas an. In der inzwischen gewachsenen Literatur über den Weihrauch geistert manch missverständliche oder missverstandene Formulierung herum, welche Verunsicherungen nach sich zieht. Mit diesem Artikel möchte ich eine ernst gemeinte Untersuchung einbringen.

 

2. Zur Botanik und Chemie des kirchlichen Weihrauchs

Im Folgenden gehe ich auf gegenwärtige naturwissenschaftliche Forschung ein, um pathogene Wirkungen des kirchlichen Weihrauchs zu klären.

 

2.1 Was versteht man unter „Weihrauch“?

Woraus besteht nun „der Stoff, aus dem der kirchliche Duft“ entsteht? Der deutsche Begriff „Weihrauch“ stellt keine botanische, noch chemische, ja nicht einmal eine einheitlich liturgische Bezeichnung dar [2] . Nicht nur ÄrztInnen und ApothekerInnen wollen wissen, womit sie es zu tun haben: „In all diesen Bereichen werden die Begriffe „Weihrauch“ und „indischer Weihrauch“ mitunter verwirrend, unpräzise und gelegentlich auch falsch verwendet.“ [3] . Im „Pastoralliturgischen Handlexikon“ von 1990 wird Weihrauch als „durch Entzünden … geeigneter Harze aufsteigende duftende Rauchwolke“ [4] definiert; nicht zu unrecht, wenn es um die wörtliche Bedeutung geht. Zudem benützen die christlichen Kirchen nicht nur botanisch einheitliches Harz, sondern auch Mischungen, in welcher auch Hölzer (z.B. Sandelholz) oder Kräuter (z.B. Lavendel) vorkommen [5] . Auch der übliche Sprachgebrauch von „Weihrauchstäbchen“ oder „Weihrauch in asiatischen Tempeln“ lässt nicht eindeutig erkennen, woraus diese bestehen. Sucht man über die Internetsuchmaschinen nach naturwissenschaftlichen englischsprachigen Veröffentlichungen [6] , wird man unter dem Wort „frankincense“ (der klassisch kirchliche Weihrauch) wenig finden [7] , mehr aber unter dem allgemeineren Begriff „incense“ [8] , was soviel wie „Räucherwerk“ bedeutet, also Weihrauch ohne Festlegung auf einen geografischen oder religiösen Raum; bezeichnet nicht zuletzt das Wort „incendiary materials“ jede Art von zündfähigem und entzündungsfreudigem Stoff [9] . Freilich versteht der deutsche Sprachraum „Weihrauch“ primär als den von den christlichen Kirchen benützten, während asiatische Forscherteams vielmehr den in buddhistischen oder taoistischen Tempeln angezündeten „Weihrauch“ verstehen; so belegen dies auch die in den letzten Jahren häufiger gewordenen Untersuchungen [10] in Japan und China. Dort geht es vor allem um die insektenvertreibende Wirkung [11] asiatischen Räucherwerks (beispielsweise mit Zusätzen von Citronellöl [12] ), aber auch um dessen mögliche krebserregende Wirkungen [13] .

Der in den christlichen Kirchen verwendete „Weih-Rauch“ entsteht durch Auflegen auf eine glühende Kohle und zwar von Harzkörnern (Tropfen des getrockneten Wundsaftes) bestimmter Bäume der Gattung „Boswellia“, welche in Südarabien, Nordostafrika und Vorderindien heimisch sind [14] . Das Weihrauchharz selbst wird „Olibanum“ genannt [15] . „Der europäische Handel unterscheidet zwischen Olibanum electum, das von den Stämmen abgelöst wurde und pharmazeutisch verwendet wird, und Olibanum in sortis, das unreines vom Boden aufgelesenes Harz darstellt.“ [16] Vornehmlich wird das „Weihrauch-Exsudat“ – bzw. die „Tränen“ [17] – von Boswellia carteri Birdw. und Boswellia sacra Flueck. geerntet, doch gibt es noch andere benutzte Arten (insgesamt ca. 25), wie etwa Boswellia frereana Birdw., Boswellia papyrifera Hochst., Boswellia odorata Hutch. Boswellia serrata Roxb. („indischer Weihrauch“) gehört zur selben Gattung, wächst jedoch vornehmlich in Indien [18] ; es ist in letzter Zeit zum Fundort heilender Wirkungen [19] geworden (siehe auch 2.4). Die Körner der Kirchen entstammen also oft einer Mischung (selten botanisch „rein“ – nur von einer Art), welche manchmal mit Kräutern und Hölzern oder Myrrhe (Harz der Baumgattung Commiphora [20] – ca. 250 Arten) versetzt sind [21] ; in jüngerer Zeit (leider) sogar mit Geruchsstoffen zur Veränderung der Duftrichtung („Jasmin“, „Akazie“, …) [22] .

 

2.2 Ist Weihrauch krebserregend?

In diesem Zusammenhang kam es im Sommer dieses Jahres zu verwirrenden Meldungen: „Spiegel Online“ veröffentlicht eine Übersetzung einer wissenschaftlichen Studie mit dem Titel „Weihrauch enthält Krebs erregende Stoffe“ [23] und zitiert dabei das britische Wissenschaftsmagazin „New Scientist“. Auch andere Nachrichtenmedien gehen auf diese Information ein: das österreichische „Der Standard“ [24] – unter dem Titel „Weihrauch macht krank“ – und der ORF auf seiner Religions-Webseite [25] – unter dem Titel „Weihrauch gefährdet die Gesundheit“. Sogar die deutsche Version des „Medical Tribune Online“ verwendet in ihrer Kurzfassung den unpräzisen Begriff „Weihrauchstäbchen“ [26] . Die jeweiligen Texte suggerieren dem Leser, es handle sich um christlich-kirchlich verwendeten Weihrauch. Zudem setzt „NewScientist.com“ das Foto eines asiatischen Mönchs mit Räucherstäbchen neben den Artikel (korrekterweise), während „Spiegel-Online“ das Foto einer christlich-kirchlichen Inzens in seinen Artikel einfügt! Die BearbeiterInnen der genannten deutschsprachigen Versionen bemerken gar nicht den Fehler einer fatalen Missinterpretation: im Artikel des „New Scientist“ [27] geht es ausschließlich um eine Untersuchung eines Tempels in Tainan City (Taiwan, R.O.C.) unter der Leitung von Ta Chang Lin von der „National Cheng Kung Univeristy in Tainan“. Im dortigen Vergleich mit einer Straßenkreuzung und mit einer mit Zigarettenrauch verschmutzten Wohnung schneidet das „incense burning“ deutlich schlechter ab, soweit es das Krebsrisiko anlangt (hohe Konzentration an „PAH“ = polycyclic aromatic hydrocarbons, z.B. Benzpyren). Es wurden also ausschließlich asiatische Räucherwerkprodukte untersucht („incense“ ist eben nicht dasselbe wie „frankincense“!). Doch sofort folgt eine negative Kettenreaktion: das „kulturinformationszentrum web-flachsinn“ – „kiz“ – veröffentlicht einen Online-Artikel kurz darauf mit dem Titel: „Raus aus der Kirche! Weihrauch erregt Krebs“ [28] . Im „Newsroom“ (einem Online-Forum) der Zeitung „Der Standard“ allerdings entdeckt ein kluger Leser den entscheidenden Unterschied und bittet um mehr Präzision [29] . Allerdings fand ich einen Hinweis auf eine Untersuchung des Umweltschutz-Instituts von Lausanne in der Schweiz von 1991, die den Einbau von Ventilatoren in einer Kirche in der Nähe von Genf zur Folge hatte, um eine gefährliche Ansammlung von „PAH“ (engl. Bezeichnung für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) durch Weihrauch und Kerzen zu verhindern [30] . Übrigens erinnert ein 1992 erschienener Artikel daran, dass asiatisches Räucherwerk (im Unterschied zum kirchlichen) oft eine mit bestimmten Bindemitteln gepresste Masse darstellt, deren Gefahr eher in den verwendeten „chemical ingredients“ liegt als beispielsweise in den Harzen [31] . Abgesehen davon entdecke ich auch anderslautende Untersuchungsergebnisse bei asiatischen Räucherstäbchen [32] , welche deren Verbrennungsprodukten ein geringeres krebserregendes Risiko zuschreiben als einem starken Küchen – oder Tabakrauch. Verhindert hier der religiöse Glaube eine vermehrte gefährliche Intoxikation? Eine solche Untersuchung schiene mir noch ausständig.

 

2.3 Was hat Weihrauch mit Haschischrauch gemeinsam?

In der verknüpften Internetsuche von „incense“ und „THC“ (die Abkürzung für den im Marihuana – aus Hanf gewonnen – halluzinogen wirksamen Stoff „delta (9)-Tetrahydro-cannabinol“) fällt mein Blick auf einen einzigen Artikel: in Virginia /USA wurde eine rote Substanz gemeinsam mit anderen Rauschmitteln verkauft und benutzt. Die rote Substanz stellte sich als „Dragon´s Blood incense“ heraus – auch bezeichnet als „Daemonorops draco“. Eine Untersuchung an Mäusen im Vergleich und unter Mitwirkung von THC ergab keine durch Dragon´s Blood incense in selber Weise verursachte oder erhöhte Suchtwirkung. Ein Missbrauch dieses Pflanzenstoffs scheint den Autoren minimal [33] . Auch hier handelt es sich nicht um einen Bestandteil des kirchlichen Weihrauchs, sondern um ein Harz aus der Frucht der Pflanze „Calamus Draco“ [34] , einer Palmenart [35] auf den Inseln des indischen Archipels.

In der Märzausgabe der österreichischen Zeitschrift „Wiener“ [36] von 1993 berichten die zwei Reporter Peter Seipel (Text) und Gerhard Aba (Fotos) von der Architektin und FPÖ-Gemeinderätin im niederösterreichischen Hürm (zwischen Melk und St. Pölten) Friederike Hofer, sie sei wegen der bewusstseinserweiternden Wirkung des kirchlichen Weihrauchs „persönlich tief beunruhigt“ [37] . Ihr „Mitstreiter“ Georg Fridrich – Professor an der HTL für Chemische Betriebstechnik in Wels – sieht im Weihrauch „eine ernst zu nehmende Bedrohung der Volksgesundheit“ [38] . Beide fordern von den österreichischen Behörden eine sofortige Überprüfung: es folgt beim Gesundheitsministerium ein Antrag (Ende Jänner 1993 gestellt) auf „Überprüfung des Weihrauchs als Rauschmittel.“ [39] Der damalige Pharmazeut und Abteilungsleiter für „Zulassung von Arzneimittelspezialitäten“ Alexander Jentzsch sieht darin „ein sensibles Thema“ [40] . „Überraschend prompt beauftragte die Suchtgiftüberwachungsstelle des Gesundheitsministeriums die Bundesstaatliche Anstalt für experimentell-pharmakologische und balneologische Untersuchungen mit den heiklen Nachforschungen“ [41] . Doch es gab seither von dieser offiziellen Seite keine einzige Veröffentlichung über Ergebnisse. Landete der Antrag in den Schubladen oder sind die Arbeiten darüber noch nicht ausgewertet? Jentzsch gibt bereits 1993 zu bedenken, dass es vom finanziellen Aufwand her und in Beachtung größerer Prioritäten eher schwierig sei einer solchen Untersuchung nachzugehen [42] . Nach jüngster Auskunft auf meine telefonische Anfrage hin [43] gibt es keine „offiziellen Untersuchungsergebnisse“.

Worauf stützten sich Friederike Hofer und Georg Fridrich? In diesem Artikel erwähnt Fridrich „Studien der Leipziger Wissenschaftler Dieter Martinetz, Karlheinz Lohs und Jörg Janzen. Diese fanden heraus, dass die beiden Weihrauchinhaltsstoffe Verbenol und Olivetol bei der Räucherung wahrscheinlich zu THC (Tetrahydrocannabinol) synthetisiert werden. Und das ist nichts anderes als der Stoff, aus dem die süßen Haschischträume sind“ [44] . Zu dieser Publikation [45] sind folgende Bemerkungen zu treffen:

1. dort genannte Studien mit zwei Boswellia-Fraktionen bei Ratten wirkten wohl analgetisch und sedierend, jedoch wird keine pathogene oder lebensbedrohliche Reaktion erwähnt;

2. dort genannter Chemiker Ludwig Klages (1872–1956) erwähnt wohl den Weihrauch neben Opium, stellt aber keinen chemischen Zusammenhang auf, sondern wünscht sich eine Untersuchung von Rausch und Rauschmitteln (neben „Lorbeer,… ätherische Öle, …“);

3. eine chemische Synthese von THC im Räucherungsprozess wird nicht festgestellt, sondern als theoretische Möglichkeit angedeutet;

4. in einer abschließenden Bemerkung hiezu wird nicht von einer suchterzeugenden oder hypnotischen Wirkung auf den Menschen gesprochen, sondern nur von der Möglichkeit eines erklärbaren „stimulierenden“ Effekts; wobei die Forscher betonen, das Olibanumharz nicht als gefährliche Droge diskreditieren zu wollen.

 

Soweit die Interpretation der veröffentlichten Texte. Wie äußern sich andere Quellen zur Entstehung der psychotrop wirksamen Tetrahydrocannabinole, deren es aufgrund verschiedener chemischer Strukturen mehrere gibt [46] ?

Direkte Hinweise auf mögliche biogene Synthesewege von THC habe ich noch zwei gefunden: a) in einem organisch-chemischen Standardwerk [47] wird [1] -3,4-trans-Tetrahydrocannabinol aus dem Terpen Citral (beispielsweise in Lemongras-Öl enthalten) und Olivetol theoretisch synthetisiert (möglicherweise als Hinweis auf die Laborpraxis [48] , jedoch nicht auf die Pyrolyse von Weihrauch!). Während Verbenol sehr wohl in Weihrauchölen gefunden wurde [49] , kommen – laut Martinetz selbst [50] – Citral und Olivetol als solche nicht in Weihrauchölen vor, wohl aber strukturverwandte Terpene und Phenole bzw. Phenolether [51] . b) ein Standardwerk für Arzneidrogen [52] weist auf eine Biosynthese (mit Hilfe von Enzymen) des THC in Cannabis Sativa (indischem Hanf) hin, wobei wiederum ein Terpen (hier Geraniol) und Olivetolsäure wirksam werden, doch vom Weihrauch wird hier nicht gesprochen.

Zusammenfassend kann hiezu gesagt werden, dass bei Martinetz und den beiden vorhin genannten Werken nur von theoretischen Synthesewegen aus strukturähnlichen Edukten (Ausgangsstoffen) die Rede ist, jedoch niemals von einer im Weihrauch oder dessen Räucherung nachgewiesenen Reaktion [53] . Es ist also verfehlt, aus solcher Literatur auf eine bewiesene halluzinogene Wirkung des Weihrauchs zu schließen. Fridrich und Hofer haben schlichtweg geirrt und voreilig geurteilt.

Trotzdem mag eine Untersuchung angebracht sein. Doch wird in den mir verfügbaren Quellen von keinem Nachweis des THC im Weihrauch berichtet, ja in drei Fällen [54] wird er sogar ausdrücklich verneint. Zudem kann THC noch in 0,02ml Körperflüssigkeit bis auf 10 [7] mol nachgewiesen werden [55] (hat man darauf Ministranten schon getestet?), so ist es mir schleierhaft, wie eine US-amerikanische Apotheke [56] THC im Harn auf Weihrauch zurückführen kann. Wenn das Standardwerk „Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis“ [57] nichts von ähnlichen Prozessen erwähnt und eine botanische Datei [58] einen veralteten Hinweis auf THC im Weihrauch in einer jüngeren Ausgabe gelöscht hat, scheint es mir an der Zeit, nach einem „Politikum“ in dieser ganzen Diskussion zu fragen. Hat nicht zuletzt Martinetz selbst in einem jüngeren Artikel über den Weihrauch nichts von diesem „sensiblen Thema“ geschrieben [59] , während sein Hauptwerk aus der Zeit der DDR stammt. Friederike Hofer selbst steht – laut genanntem Artikel im „Wiener“ – „mit den katholischen Würdenträgern auf Kriegsfuß“ [60] . – Einfach ärgerlich bleibt manch schlecht recherchierter und irreführend formulierter Hinweis auf „Rausch/THC und Weihrauch“ in Internet und Literatur [61] .

Nichtsdestotrotz möchte ich noch kurz auf mögliche Wirkungen des Weihrauchs eingehen.

 

2.4 Wie wirkt Weihrauch?

An der Spitze gegenwärtigen Interesses pharmakologischer Forschung steht der therapeutische Einsatz von Boswellia serrata Roxb. (indischer Weihrauch) und dem ayurvedischen Spezialextrakt aus dessen Harz mit der Bezeichnung „H15“ [62] . Gewisse Inhaltsstoffe – vornehmlich die Boswelliasäuren (Grundgerüst sind 5 verknüpfte Benzolringe) – hemmen die Aktivität der 5-Lipoxygenase und damit die Leukotrienbildung, welche für die Erhaltung einer Reihe von chronischen Entzündungen verantwortlich sind (z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Asthma bronchiale) [63] . Nicht nur die erwähnten Monografien von Ernst Schrott und Heidelore Kluge mit R. Charles Fernando nehmen sich dieses Themas an, bereits das Internet bietet zahlreiche Informationen dazu [64] . Da es sich dort jedoch um primär innerliche Anwendungen handelt, muss hier offen gelassen werden, inwiefern der kirchliche Räucherungsprozess zur entzündungshemmenden Wirkung solcher Art beiträgt. Dass die Räucherung prinzipiell desinfizierend wirkt steht außer Frage [65] . Andere innerliche Anwendungen wie Beimischungen zu Wein [66] (ähnlich der Beifügung des Harzes der Aleppokiefer zum Wein der griechischen Rebsorten Savatiano und Rhoditis („Retsina“ [67] )) und zu Salben [68] waren bereits im Altertum üblich. Weitere Verwendungen des Weihrauchs wie auch in Backwaren, Getränken und kosmetischen Produkten [69] entnehme man einschlägiger Literatur.

Einer Untersuchung würdig zeigen sich mögliche Kombinationen des Weihrauchs mit anderen Pflanzen und ihre Wechselwirkungen. Wenn allerdings in Indien Weihrauchkörner mit Opium, Tabak oder Cannabis gegessen oder geräuchert werden bzw. wurden [70] , so steht dies in kirchlicher Praxis nicht zur Debatte. Weiters dürfen mögliche Allergene [71] oder Verunreinigungen [72] nicht ausgeschlossen werden, welche Ursache für eine individuelle Abneigung, Reizreaktion oder Übelkeit sein können. Zudem besteht ein Unterschied darin, ob die Weihrauchkörner auf einer heißen Metallplatte zum Schmelzen gebracht werden oder auf einer glühenden Kohle, oder ob Olibanumöl in der Duftlampe verdunstet bzw. verdampft. Aus eigener Erfahrung kenne ich den Unterschied in Geruch und Wirkung, wie es auch Literatur und Forschung berichten [73] .

Kennt man heute über 250 Inhaltsstoffe und Pyrolyseprodukte, so konnte man bis jetzt noch nicht das Molekül ausfindig machen, welches für den typischen Geruch verantwortlich ist [74] . Die Erforschung des Weihrauchs kann sich überdies nicht nur auf seine einzelnen Inhaltsstoffe beschränken, sondern muss auch deren Synergie berücksichtigen [75] . Allein die Duftwahrnehmung des Menschen ist komplex genug und gibt Anlass, nicht zuletzt über die Wechselwirkungen „zwischen Leib und Seele“ (so die klassische Dichotomie) nachzudenken. Aus ökonomischen Gründen kann hier nicht näher auf die Physiologie, Psychologie und Soziologie des Geruchssinnnes [76] eingegangen werden (einen gelungenen Überblick bietet Pfeifer in seinem Standardwerk [77] ); lediglich einige Erwägungen wollen Theologie und Naturwissenschaft zu weiteren (gemeinsamen?) Forschungen anregen.

Besonders die Aromatherapie [78] nimmt sich dieses Themas an, auch eine „Duft-Farb-Ton-Therapie“ [79] wird entwickelt und auf den psychosomatischen Zusammenhang des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs sei hingewiesen [80] . Ebenfalls stellt sich die Frage, warum gerade eine Substanz bzw. Mischung beim ersten Probanden in der einen oder anderen Weise toxisch oder therapeutisch wirkt und beim zweiten Probanden nicht. Außer in physiologischen Eigenheiten sehe ich dies auch in den psychologischen begründet. Wenn schon der Geruchssinn bereits bei kleinsten Mengen [81] und stereochemischen Unterschieden (etwa optischer Aktivität) empfindlich reagiert [82] und nicht nur die chemische Struktur von Arzneistoffen sondern auch ihre unterschiedliche kristalline Form eine Rolle spielen [83] , warum sollte nicht auch der menschliche Geist aktiv – wie ein „Quantensprung oder eine Unschärferelation in der Pharmakodynamik“ – beteiligt sein“? Der Placebo-Effekt wäre dann nicht mehr ein lästiges Hindernis in der Erklärung von Heilungsprozessen, sondern ein Hinweis darauf, dass nicht nur die Chemie die Seele beeinflusst, sondern ebenso die Seele die Chemie des Körpers. Was mich berauscht, krank oder gesund macht ist auch abhängig von meiner (Lebens-) Einstellung, von meinem Glauben. Materie und Geist spielen eben beim Menschen unzerreissbar zusammen. Neben chemischen „Verwandten“ von Tabak [84] und tierischen Sexuallockstoffen in den Inhaltsstoffen [85] sei die bedeutende Rolle der Erinnerung des Riechenden genannt. Bei angenehmen physiologischen und psychologischen Assoziationen und erst recht bei aktivem Gottvertrauen und Glaubensleben nimmt es nicht Wunder, wenn sich Entspannung und Stimmungsaufhellung einstellen [86] . Dazu braucht es keiner Deutung des Weihrauchs als Suchtstoff, vielmehr scheint diese mir eine Scheinerklärung in Ermangelung psychologischer und theologischer Deutungsmöglichkeiten. Überdies möchte ich die Auslegung des Suchtbegriffs bei der von Martinetz erwähnten Beobachtung hinterfragen [87] . Immerhin halte ich einen Menschen erst dann für süchtig, wenn er ohne einen spezifischen Rausch, den er häufig anstrebt, nicht mehr zum Überleben auskommt. Das „Weihrauch-Schnüffeln“ halte ich jedoch nicht für eine Krankheit, sondern für eine „lustvolle Vorliebe“. Stellt man allerdings das Bedürfnis nach religiöser Erfahrung in die Kategorie der Sucht, gerät die Diskussion auf eine andere Ebene. Selbst wenn körpereigene Endorphine eine Rolle spielen und selbst wenn psychotrope Chemismen ablaufen wird man hier alle möglichen positiven Funktionen einer palliativen Hilfe, einer Heilung oder sogar einer wahrheitsgetreuen Selbst- und Fremderkenntnis berücksichtigen müssen. Wie die Ekstase wird sich dann ein „gepflegter (religiöser) Rausch“ als eine Quelle der Welt- und Gotteserkenntnis etablieren. Manches ehemals als Suchtgift bezeichnete „natürliche oder synthetische Wirkmittel“ wird zum Heilmittel rehabilitiert werden [88] . Die Grenzen zwischen der Droge als Suchtmittel und der Droge als Arznei fließen ineinander. Ob die Kirche bei ihrem Gottesdienst in einer fernen Zukunft andere „Räuchermittel“ als ihren klassischen Weihrauch oder irgendwelche heutigen Rauschmittel zulässt [89] , sei dahingestellt. Ich denke, die Kirche hat eine Vielzahl weitaus wichtigerer Wege und Deutungen „des Gotteserlebnisses“ anzubieten, ohne sich in die Gefahr einer politischen Manipulation begeben zu müssen [90] .

 

3. Fazit und Dank

Es ist wesentlich verfrüht, von einer abgeschlossenen Erforschung des kirchlichen Weihrauchs und der Vielfalt seiner Wirkungen sprechen zu wollen. Bleiben daher manche Möglichkeiten bisher unentdeckter psychoaktiver Stoffe offen, so sind die Nachweise von THC in seinem Pyrolysat bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt klar negativ, was auch bei anderen Olibanumsorten zu erwarten sein wird. Völlig verfehlt scheint es mir, ihm eine Suchtwirkung gemäß dem Suchtmittelgesetz zuzuschreiben. Die Diskussion hat allemal gezeigt, dass Verantwortung und Sinneswahrnehmung des Menschen zusammengehören [91] . Wenn die Beliebtheit des Weihrauchs dem „Wahren, Schönen und Guten“ dient, kann uns bewusst werden, dass es im Genuss des Guten möglich ist, Gott im Urvertrauen auf die gute Wirkung des Guten wahrzunehmen [92] .

Bedanken möchte ich mich abschließend bei jenen Menschen, die mir bei dieser Untersuchung „leibhaftig“ sehr geholfen haben: Sieghart Emhofer, Rudolf Pacik, Hasso von Zychlinski, Andrea Schmidt, Athineos Philippou, Hermann Stuppner, Heidi Margreiter und Bernhard Gfrerer.

 

 

Anmerkungen:

[1] nach dem gleichnamigen Buch von: Schulze, Gerhard, Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart, Frankfurt/Main [7] 1997.

[2] die Suchmaschine www.google.de verweist auf „ungefähr 20.900“ (!) Suchresultate, allerdings benützt sie das Wort „Weihrauch“ auch als (nicht übertrieben häufigen) Familiennamen; gefunden am 27.8.2001 unter der URL: http://www.google.de/search?q=weihrauch&hl=de&safe=off&start=350&sa=N . Unter dem Begriff „frankincense“ findet google sogar „ungefähr 59.300“ (!) Suchresultate (gefunden am 2.9.01).

[3] so Kreck, C. (Frankfurt a.M.) / Saller, R. (Universitätsspital Zürich), Indischer Weihrauch und seine Zubereitungen einschließlich H15 als traditionelle und moderne Therapeutika, URL: http://www.mdk-hessen.de/2/publikationen/publi1.html (27.8.01) Seite 1. Vgl. auch: Hahn-Deinstrop, Elke (Eckental) / Koch, Angelika (Hamburg), Weihrauch im Apothekenlabor, URL: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/pza/2000-10/pharm5.htm (27.8.01) Seite1: „Alle sprechen vom Weihrauch, viele schätzen seine heilende Wirkung, aber eine einfache verlässliche Vorschrift zur Identifizierung der so zahlreich angebotenen Weihrauchharzen fehlte bislang.“

[4] Adam, Adolf / Berger, Rupert, Pastoralliturgisches Handlexikon, Freiburg i.Br. [5] 1990, 554. In diesem unspezifischen Sinn wird er manchmal in der esoterischen Literatur verwendet, so bei: Victoria, Zauberduft und Räuchernebel. Eine Einleitung in die Geschichte und Tradition des Weihrauchs, URL: http://members.teleweb.at/astron/page11.htm (27.8.01), Seite1 (Weihrauch wird betont nicht mit Olibanum gleichgesetzt!).

[5] so selbst gesehen in einer als „Pontifikalweihrauch“ bezeichneten Mischung.

[6] z.B. unter www.ncbi.nlm.nih.gov (im „PubMed“ des National Library of Medicine – USA); oder dem „SciFinder Scholar“ (Bibliografic Information vom 23.August 2001).

[7] ausnahmsweise auf der Webseite im PubMed von NCBI (siehe obige Fußnote) in einem einzigen Artikel von Michie CA und Cooper E. am Tropical Metabolism Research Unit, University of the West Indies, Kingston, Jamaica, in einem Hinweis auf eine Therapie mit „frankincense and myrrh“ bei Kindern unter Hinweis auf „J R Soc Med 1991 Oct;84(10): 602-5“; gefunden am 27.8.2001 unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=1… Um auf den kirchlichen Weihrauch hinzuweisen, benutzt beispielsweise die Firma Auroshikha Agarbathies, Sri Aurobindo Ashram, Pondicherry 605002 South India, auf ihren Räucherstäbchen-Packungen die Bezeihnung „frankincense incense“!

[8] z.B. Ergebnis:59 items; gefunden am 27.8.01 unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?SUBMIT=y .

[9] so stets gebraucht in einer der weltweit wichtigsten chemischen Zeitschrift „Chemical Abstracts“ (published by „the American Chemical Society“ – Columbus / Ohio – USA), mit fortlaufenden Summaries über chemische Publikationen.

[10] so z.B. ersichtlich in den Beiträgen der „Chemical Abstracts“ seit den 1980er Jahren.

[11] vgl. z.B. Chemical Abstracts, 124 (1996), 109753c (die Forschungsberichte werden dort nicht mit Seitenzahlen, sondern mit Jahrgang und Artikelnummer angegeben); Yan/Zang/Song, Study on chinese herb incense to disinfect ward´s air, in der Zeitschrift: Zonghua Hu Li Za Zhi 1995 Jun 5;30(6):323-4, URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=8… (27.8.01); hier wird betont, dass dem „herb-burn-incense“ die gleichen Effekte wie in Routine-Methoden der „air sterilization“ zukommen, die zu keiner „irritation to the patients“ geführt haben!

[12] vgl. den Publikationshinweis bei PubMed im NCBI von: Lindsay/Surgeoner/Heal/Gallivan (am Department of Enviromental Biology, University of Guelph, Ontario, Canada), Evaluation of the efficacy of 3% citronella candles und 5% citronella incense for protection against field populations of Aedes mosquitoes, unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=8… vom 27.8.01. Auch: Martinetz, Dieter / Hartwig, R., Taschenbuch der Riechstoffe. Ein Lexikon von A-Z, Thun / Frankfurt a.M. 1998, 115.

[13] vgl. z.B. Chemical Abstracts, 92 (1980), 105594z (incense wird dort näher mit „joss sticks“ bezeichnet); bereits 1967: Schoental, R./Gibbard, S., Carcinogens in Chinese incense smoke, in: Nature 1967 Nov 11; 216(115):612, URL (abstract und Hinweis): wie in Fußnote 11 nur: „…uids=5…“ (27.8.01).

[14] vgl. Pfeifer, Michael, Der Weihrauch. Geschichte Bedeutung Verwendung, Regensburg 1997, 11; und: Pfeifer, Michael, Weihrauch, in: LThK, 10, Freiburg i.Br. [3] 2001, 1024f.

[15] vgl. Bickel-Sandkötter, Susanne, Nutzpflanzen und ihre Inhaltsstoffe, Wiebelsheim 2001, 215.

[16] Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis, Drogen A-K, Blaschek, W. u.a. (Hg.),Folgeband 2, Berlin/Heidelberg [5] 1998, 246.

[17] vgl. Sellar, Wanda/Watt, Martin, Weihrauch und Myrrhe. Anwendung in Geschichte und Gegenwart, München 1997, 51.

[18] vgl. dazu: Martinetz, Dieter/Lohs, Karlheinz/Janzen, Jörg, Weihrauch und Myrrhe. Kulturgeschichte und wirtschaftliche Bedeutung. Botanik Chemie Medizin, Berlin 1989, 73-87.

[19] vgl. etwa: Schrott, Ernst, Weihrauch. Die außergewöhnliche Heilwirkung des indischen Weihrauchbaumes. Von der westlichen Medizin neu erforscht. Hilfe bei Rheuma, chronischen Darmentzündungen und Hirntumoren, München 1998; Kluge, Heidelore/Fernando, Charles, Weihrauch und seine heilende Wirkung, Heidelberg 1998.

[20] zur Botanik der Myrrhe: vgl. Martinetz, D./Lohs, K./Janzen, J., Weihrauch und Myrrhe, 89-100.

[21] vgl.: Pfeifer, M., Weihrauch, 133. Aber auch: Eberle, Robert G., Kostbarkeit aus dem Morgenland. Weihrauch als Symbol der Gottesverehrung, in: Kirche – Sonntagszeitung für die Diözese Innsbuck, 25.12.1997, 22; Winter, Astrid, Heilpflanzen der Bibel. Was die Bibel uns an Heilgeheimnissen und wertvollen Rezepten offenbart – ergänzt mit neuem Wissen um Wirksamkeit und Anwendung, Aitrang 1998, 134.

[22] selbst erlebt; gekauft bei: Fa. Spielvogel Paramententerzeugung, A3031 Rekawinkel Quellenhof 14.

[23] am 3. August 2001 unter der URL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,148307,00.html (27.8.01) (mit Druckversion und Link).

[24] am 2. August 2001 (21.39 MEZ) mit Hinweis auf die Nachrichtenagentur APA, unter der URL: http://derstandard.at/standard.asp?channel=WISSENSCHAFT&ressort=Mensch&id=666… (29.8.01).

[25] unter der URL: http://religion.orf.at/tv/news/ne010802_weihrauch.htm (1.9.01) – mit dem Hinweis: „Letztes Update dieser Seite am 01.08.2001 um 15:51“.

[26] am 3. August 2001 (mit Hinweis auf BBC Online News vom 2.8.2001) unter der URL: http://www.medical-tribune.de/015nachrichten/Weihrauch.html (27.8.01).

[27] mit dem Titel „Incense burning releases cancer-causing chemicals“ (vom 1.August 2001, 19:00) von Clodagh O´Brien unter der URL: http://www.newscientist.co.uk/news/news.jsp?id=ns99991100 (28.8.01); dort wird auf das „Bulletin of Environmental Contamination and Toxicology (vol 67, p 332)“ verwiesen.

[28] am 5. August 2001 um 16:05 Uhr, URL: http://www.neuemusikzeitung.de/nmz2/kiz/Forum2/HTML/000083.html (27.8.01).

[29] auf Seite 2 (von 5) derselben Internetadresse wie in obiger Fußnote 23 (Meldung vom 2.8.01; 11:14 Uhr): Herrn Markus Gahleitner bin ich hiemit zu Dank verpflichtet.

[30] vgl. Chemical abstracts 114: 170257d.

[31] vgl. Rathnakara UP/ Krishna Murthy v/ Rajmohan HR/ Nagarajan L/ Vasundhra MK, An enquiry into work environmental status and health of workers involved in production of incense sticks in city of Bangalore, in: Indian J Public Health 1992 Apr-Jun; 36(2):38-; gefunden unter der URL (vom 27.8.01): http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=1…

[32] vgl. Ger LP/ Hsu WL/ Chen KT/ Chen CJ, Department of Medical Research, Tri-Service General Hospital, Taipei, Taiwan, R.O.C, Risk factors of lung cancer by histological category in Taiwan, in: Anticancer Res 1993 Sep-Oct;13(5A):1491-500; Chen CC/ Lee H, Environmental Toxicological Center, Chung Shan Medical & Dental College, Taichung, Taiwan, R.O.C., Genotoxicity and DNA adduct formation of incense smoke condensates: comparison with environmental tobacco smoke condensates, in: Mutat Res 1996 Mar 1; 367(3):105-14; beide unter der URL vom 27.8.01: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=8…

[33] vgl. Ford SL/ Steiner RR/ Thiericke R/ Young R/ Soine WH, Department of Medicinal Chemistry, School of Pharmacy, Virginia Commcnwealth University, Richmond, VA 23298-0540, USA, Dragon´s Blood incense: misbranded as a drug of abuse?, in: Forensic Sci Int 2001 Jan1; 115(1-2):1-8; gefunden unter URL am 27.9.01: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=1…

[34] Information aus URL: http://www.ibiblio.org/herbmed/eclectic/kings/calamus-drac_resi.html (28.8.01).

[35] aus deren botanischen Verwandten die Rattan-Möbel hergestellt werden: vgl. Cheers Gordon (Hg.), Botanica. Das ABC der Pflanzen 10.000 Arten in Text und Bild, Köln 1998, 165.

[36] Seipel, Peter/Aba, Gerhard, Heilige Droge, in: Wiener 13 (März 1993), 99f.

[37] vgl. Seipel, P./Aba, G., Heilige Droge, 100.

[38] Seipel, P./Aba, G., Heilige Droge, 100.

[39] ebda.

[40] ebda.

[41] ebda.

[42] vgl. ebda.

[43] mein Telefongespräch am 6.9.2001 mit der betroffenen Abteilung und Dr. Alexander Jentzsch persönlich.

[44] ebda.

[45] vorherige Äußerung Fridrichs und der Reporter bezieht sich ziemlich sicher auf: Martinetz, D./Lohs, K./Janzen,J., Weihrauch und Myrrhe, 136-139.

[46] vgl. hiezu: R. Duane Sofia, Cannabis: Structure-activity Relationships, in: Handbook of Psychopharmacology, Iversen, Leslie/Iversen, Susan/Snyder, Salomon (Hg.), 12, New York 1978, 319-371.

[47] vgl. Morrison, Robert T./Boyd, Robert N., Lehrbuch der Organischen Chemie, Weinheim [2] 1978, 875. Und ausführlich in: Morrison, Robert T./Boyd, Robert N., Supplement zum Lehrbuch der Organischen Chemie. Lösungen zu den Übungen und Aufgaben, Weinheim 1978, 356.

[48] vgl. die dortige Bemerkung „in verdünnter Säure“, ebda.

[49] vgl. Römpp Lexikon Naturstoffe, Fugmann, Burkhard/Lang-Fugmann, Susanne/Steglich, Wolfgang (Hg.), Stuttgart 1997, 498. Weiters: Gildemeister, E./Hoffmann, Fr., Die ätherischen Öle, 3b, Berlin [4] 1962, 218. Und nicht zuletzt: Martinetz, D./Lohs, K./Janzen, J., Weihrauch und Myrrhe, 160.

[50] vgl. Martinetz, D./Lohs, K./Janzen, J., Weihrauch und Myrrhe, 153-168; und: Martinetz, D./Hartwig, R., Riechstoffe, 272f.

[51] wie er selbst bei seiner „Rekonstruktion“ zugibt: vgl. Martinetz, D./Lohs, K./Janzen, J., Weihrauch und Myrrhe, 138.

[52] Schneider, Georg/Hiller, Karl, Arzneidrogen, Berlin/Heidelberg [4] 1999, 188f.

[53] selbst wenn THC bei der Räucherung kirchlichen Weihrauchs entdeckt werden sollte, bleiben immer noch die Fragen nach dessen Konzentration und dessen therapeutischen oder pathogenen Funktion.

[54] vgl. Chemical Abstracts (1995) 123: 16389c (eine Umweltstudie der Universität von Bahrein ergab in den Inhaltsstoffen des Rauchs von Weihrauch kein THC); weiters: Pailer, Mathias u.a., Constituents of Pyrolytic Products obtained from Gum Resin of Boswellia carteri Birdw. (Incense „Aden“) I-III, in: Monatsh. Chem. Volume 112 1981, 341-358, zitiert aus: http://www.sciencedirect.com/science?_… Seiten 172-174 vom 23.8.2001. Safayhi, Hassan (Tübingen), Wie der Haschisch in den Weihrauch kam, URL: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/pza/2001-10/pharm2.htm (27.8.2001). Rätsch, Christian, Enzyklo-pädie der psychoaktiven Pflanzen. Botanik, Ethnopharmakologie und Anwendung, Aarau/Schweiz 1998, 93 (eine Studie des Pharmazeutischen Instituts an der Universität Bern findet kein Nanogramm THC beim Verbrennen des Weihrauchs; da es verschiedene Sorten von Olibanum gibt und eventuell unerforschte psychoaktive Stoffe, bleibt eine gewisse Offenheit in diesem Zitat); derselbe Autor war sich in einem früheren Werk noch sicher, dass „Cannabinole … im Weihrauch enthalten sind“: Rätsch, Christian, Pflanzen der Liebe. Aphrodisiaka in Mythos, Geschichte und Gegenwart, Bern 1990, 192.;

[55] vgl. Lexikon Biochemie, Jakubke, Hans-Dieter (Hg.), Weinheim 1976, 541.

[56] gelesen unter URL: http://www.thegoodearth.cc/Apothecary/herbs/Frankincense.htm Seite 2 (3.9.2001).

[57] vgl. Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis, Drogen A-K,2, 245-252.

[58] vgl. George Wooten, Herbal Database. North Cascades Environmental Science, Methow-Valley / Washington USA, gegründet 1984 – letztes update 2000, Erstinformation unter URL: http://www.google.com/search?q=frankincense,+THC&hl=de&safe=off&start=10&sa=N überprüft unter URL: http://www.mymethow.com/~gwooten/chem/hrbdata.htm (beide vom 2.9.2001).

[59] vgl. Martinetz, Dieter, Vom heiligen zum heilenden Duft. Balsam, Weihrauch, Myrrhe und Bdellium als Therapeutika, in: NiU – Chemie 5 (1994) Nr.22, 41-47. Die Autoren Martinetz und Lohs werden in ihrem Hauptwerk zum Weihrauch mit der „Forschungsstelle für Chemische Toxikologie der AdW der DDR, Leipzig“ genannt: Martinetz, D./Lohs, K./Janzen, J., Weihrauch und Myrrhe, 4; das Werk selbst wurde in der DDR gedruckt.

[60] Seipel, P./Aba, G., Heilige Droge, in: Wiener, 99.

[61] vgl.: Fischer-Rizzi, Susanne, Botschaft an den Himmel. Anwendung, Wirkung und Geschichten von duftendem Räucherwerk, München 1999, 178; Hohe / Uslar, Michaels großer „Ätherischer Öle“ Führer, Peiting, 1991, 104 (Weihrauch-Öl sei THC-hältig!); Schwarz, Aljoscha A./Schweppe, Ronald P., Natürlich heilen mit Weihrauch. Entzündungen und Atemwegserkrankungen behandeln Muskelschmerzen und rheumatische Beschwerden lindern, München 1998, 19. Henglein, Martin, Die heilende Kraft der Wohlgerüche und Essenzen, München 1985, 33 („psychotrope Stoffe“, eine u.U. noch akzeptbable Formulierung); Winter, A., Heilpflanzen, 135; Wieshammer, Rainer-Maria, Der 5.Sinn. Düfte als (un)heimliche Verführer, Rott/Inn 1995, 105. Schließlich erscheint auf der homepage des „grow! Magazins“ der Hanfszene (!) eine ausführliche Darstellung über Weihrauch mit zwei Hinweisen auf THC: zuerst positiv dann negativ: URL: http://www.grow.de/Archiv/Magazine/5-00/weihrauch/Weihrauch.htm (vom 27.8.01). Zuerst positiv doch schließlich missverständlich (als „Rauschmittel“) formuliert auch die ORF-News-Site: http://religion.orf.at/tv/news/ne01222_weihrauch.htm am 1.9.01; (letztes update am 22.12.2000!).

[62] vgl. Schrott, E., Weihrauch, 25, 33.

[63] vgl.: Hänsel, Rudolf/Sticker, O./Steinegger, Ernst, Pharmakognosie – Phytopharmazie, Berlin/Heidelberg [6] 1999, 521f.; Schneider, G./Hiller, K., Arzneidrogen, 319, 324. Schrott, E., Weihrauch, 62-75. Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis, Drogen A-K, 2, 249ff.

[64] z.B. gefunden am 27.8.2001: URL: http://www.naturheilkunde-online.de/Fachartikel/weihrauch.htm und http://www.heilpflanze.ch/weihrauch.htm .Eine eigene(!) Internet-Seite für den Weihrauch bieten die URL: http://www.weihrauch4you.de/ und Michael Pfeifers seriös geführte Information http://www.incens.de !

[65] dies erwähnt fast jede größere Darstellung des Weihrauchs, wobei diese Wirkung von einer Vielzahl von Pyrolyseprodukten ausgeht und sich nicht auf die Räucherung von Weihrauch beschränkt. Schrott sieht keine Gefahr im (maßvollen) Räuchern einer Wohnung: vgl. Schrott, E., Weihrauch, 92-95.

[66] vgl. Fazekas, Rolf Julian, Weihrauch: ein neues altes Phytotherapeutikum. Materialkunde – Geschichte – Pharmakologie – Therapie, URL: http://www.naturheilkunde-online.de/Fachartikel/weihrauch.htm Seite 2 (von 9) vom 27.8.01.

[67] vgl. Dominé, André, Wein, Köln 2000, 750.

[68] vgl. Ohloff, Günther, Irdische Düfte himmlische Lust. Kulturgeschichte der Duftstoffe, Frankfurt a.M. / Leipzig 1996, 46; Sellar, W./Watt, M., Weihrauch und Myrrhe, 68.

[69] vgl. Bickel-Sandkötter, S., Nutzpflanzen, 215; Hall, Rüdiger/Klemm, Dieter, H&Rlexikon Duftbausteine. Die natürlichen und synthetischen Komponenten für die Kreation von Parfums, Hamburg 1985, 107. Die evangelische Kirche in Hamburg hat anlässlich des Jubiläums „Weihnachten 2000“ gemeinsam mit dem größten Dufthersteller Frankreichs ein Weihnachtsparfum „Cygni 35“ entwickelt. Der Unisex-Duft enthält unter Anderem Anteile von Passionsfrucht und Weihrauch; gefunden am 1.9.01 unter der URL: http://religion.orf.at/tv/news/ne01214_duft.htm , zu beziehen bei: Domus Domini, Schillerstr. 26, 22767 Hamburg, info@domus-domini.de .

[70] vgl. Rätsch, C., Pflanzen der Liebe, 98ff., 103, 132; Ohloff, G., Düfte, 37;183.

[71] vgl. Kluge, H./Fernando, R.C., Weihrauch, 47; Martinetz, D./Hartwig, R., Riechstoffe, 273. Es gibt übrigens auch 5 giftige Commiphora-Arten in Afrika: vgl. Neuwinger, Hans-Dieter, Afrikanische Arzneipflanzen und Jagdgifte. Chemie, Pharmakologie, Toxikologie. Ein Handbuch für Pharmazeuten, Mediziner, Chemiker und Biologen, Stuttgart 1994, 248ff.

[72] vgl. den Hinweis auf verunreinigtes Harz oder Verfälschungen bei: Winter, A., Heilpflanzen, 134f.; und: Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis, Drogen A-K, 2, 246. Auch sind fallweise toxische Reak-tionen von Aldehyden in Pyrolysaten zu bedenken (vgl. Chemical Abstracts (1995) 123: 16389c ).

[73] vgl.: Strasser, Alexandra, Gesund und fit durch Weihrauch, Rastatt 1999, 27; Chemical Abstracts (1981) 95: 30213a. Martinetz, D./Hartwig, R., Riechstoffe, 273. Schwarz, A./Schweppe, R., Weihrauch, 34-39. Weiters URL: http://total.dufte.de/aromatherapie/Beschreibungen/aethoel/oele/Weihrauch.htm (27.8.01).

[74] vgl, Ohloff, G., Düfte, 67.

[75] vgl. Sellar, W./Watt, M., Weihrauch und Myrrhe, 51f.; Aljoscha, A:/Schweppe, R., Weihrauch, 32f.

[76] vgl. hiezu: Adam, A./Berger, R., Pastoralliturgisches Handlexikon, 113; Mechsner, Franz/Volz, Wolfgang, Immer der Nase nach, in: GEO 06/1987,14-34; Martinetz, D./Hartwig, R., Riechstoffe, 168-172; Wieshammer, R.-M., 5.Sinn, 10-37. Einen „biblisch-chemischen“ Einblick bietet: Klotz, Helmut, Der Pfaffe und der Alchimist. Was Chemiker von Theologen wissen sollten und umgekehrt, Stuttgart 1999, 157-168.

[77] vgl. Pfeifer, M., Weihrauch, 143-153.

[78] vgl. hiezu: Valnet, Jean, Aromatherapie. Gesundheit und Wohlbefinden durch pflanzliche Essenzen, München [12] 1986. Tisserand, Robert B., Aromatherapie, Freiburg i.Br. 1980. Jellinek, Paul, Die psychologischen Grundlagen der Parfümerie. Untersuchungen über die Wirkungen von Gerüchen auf das Gefühlsleben, Heidelberg [3] 1973. Schwarz, A./Schweppe, R., Weihrauch, 50-64; Kluge, H./Fernando, R.C., Weihrauch, 45f.

[79] vgl. Karsten, Hermann, Der Einfluß der Duft-Farb-Ton-Therapie bei psychosomatischen Erkrankungen. Ein neuer Weg gegen den Tablettenmißbrauch, Heidelberg [3] 1983.

[80] vgl. Klußmann, Rudolf, Psychosomatische Medizin. Ein Kompendium für alle medizinischen Teilbereiche, Berlin/Heidelberg [4] 1998, 465-479.

[81] die Homöopathie beruht in der innerlichen Anwendung auf diesem Prinzip.

[82] vgl. Breitmaier, Eberhard, Terpene. Aromen, Düfte, Pharmaka, Pheromone, Stuttgart/Leipzig 1999, 185-187.

[83] hiebei wird von der „Polymorphie von Arzneistoffen“ gesprochen, vgl. etwa: Henck, Jan-Olav/Griesser, Ulrich J./Burger, Artur, Polymorphie von Arzneistoffen. Eine wirtschaftliche Herausforderung?, in: Pharm. Ind. 59, 2, 165-169 (1997).

[84] vgl. Breitmaier, E., Terpene, 78 („Cembrane“).

[85] vgl. Wieshammer, R.-M., 5.Sinn, 105; einen möglichen Hinweis dazu fand ich bei: Breitmaier, E., Terpene, 30 (Verbenol gehört zu den Sexualhormonen der Borkenkäfer).

[86] vgl. etwa Sellar, W./Watt, M., Weihrauch und Myrrhe, 74. Diesen Effekt beginnt man in einem US-amerikanischen Hospital bereits zu nützen: vgl. Roche, J., St.Peter´s Hospice, Albany, NY, Creative ritual in a hospice, in: Health Prog 1994 Dec; 75(10):45-7,55 ; gefunden unter URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=1… (vom 27.8.01). Dass Weihrauch beruhigt aber nicht müde macht belegen: Kluge, H./Fernando, R.C., Weihrauch, 50; und: ein Zeitungsauschnitt auf Seite 8(von 10) unter URL: http://www.heilpflanze.ch/weihrauch.htm (27.8.01).

[87] vgl. Martinetz, D./Lohs, K./Janzen, J., Weihrauch und Myrrhe, 138, 220.

[88] wie z.B. die positiven Wirkungen des THC bei Multipler Sklerose (nicht auf dessen halluzinogene Eigenschaften zurückzuführen): vgl. Frohn, Birgit, Handbuch der psychoaktiven Pflanzen. Pflanzliche Heilmittel gegen psychische Erkrankungen, Augsburg 1999, 211ff. und: Modern Times vom 3.8.2001 (22.30 Uhr), Österreichischer Rundfunk Fernsehprogramm ORF2.

[89] zur derzeitigen kirchlichen Vorschrift vgl. Pfeifer, M., Weihrauch, 133.

[90] Ich erinnere mich an einen interessanten Spielfilm mit dem Titel „Petersburger Schnee“ (gesehen in den 1980er Jahren im ORF; nähere Quellen sind mir leider nicht bekannt), in welchem die bewusste Zugabe von Mutterkornalkaloiden in die Nahrungsmittel der armen Bevölkerung zu einer politischen Wende führt. Doch um nicht missverstanden zu werden: Gott begegnet uns auf vielfältige Weise, nicht nur im „Überfluss“ und im „Schwelgen“; diese Korrektur wird sich eine mitteleuropäisch geprägte Theologie gefallen lassen müssen.

[91] solches betonte schon der geistliche Lehrer der hl. Teresa von Avila: Petrus von Alcántara OFM (1499-1562), vgl. Dyckhoff, Peter, Über die Brücke gehen. Exerzitien im Alltag nach Petrus von Alcántara, München 2001, 238.

[92] vgl. hiezu: Plank, Michael, Bonum Deus Bonus. Über die Gutheit Gottes in den Schriften des San Francesco d`Assisi, (Theol. Dipl.) Salzburg 1990; und: Plank, Michael, Gotteswahrnehmung. Eine Studie am „Brief an die Gläubigen“ des Franz von Assisi, (Theol. Diss.) voraussichtlich Salzburg 2001 (in Arbeit).

 

Michael Plank, Rotholz

Dieser Beitrag von Michael Plank erschien in:
Heiliger Dienst 55 (2001) 281-292.